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 Trends und Rankings
Rankings

Über die Website www.cafe-future.net können kostenpflichtig aktuelle Rankings und Specials zum Gastgewerbemarkt in Deutschland abgerufen werden.

Die Redaktionen der Fachzeitschriften „food-service“, „gv-praxis“ und „Der Hotelier“ erstellen jährlich detaillierte Analysen der größten Unternehmen in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsgastronomie.

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www.cafe-future.net


Trends in Gastronomie und Hotellerie

Gastronomie
Die Trends 2007 auf einen Blick:
  • Take-away (stärkster Trend)
  • Gesunde, bewusste Ernährung/Wellness
  • Deutsche Regionalküche/deutsche Tapas
  • Ethno-Food (insb. Asian Food)
  • Fast Casual (kleine Snacks für zwischendurch in Lifestyle-Ambiente)
  • Im Liegen essen
  • Fun/Erlebnis

Der Take-away-Markt boomt. Im Zuge gestiegener Mobilität und veränderter Essgewohnheiten sehen sich die traditionellen Gaststätten und Wirtshäuser jedoch einer immer größeren Konkurrenz aus anderen Branchen wie dem Einzelhandel, dem Lebensmittelhandwerk oder den Tankstellen gegenüber.

Mehr denn je kommt es für die Gastronomen heute darauf an, sich mit klaren Konzepten am Markt zu positionieren und zu profilieren. Kaum einer gibt sich noch mit Durchschnitt zufrieden. Gesucht werden: Erlebnis, Emotionen und Gefühl.

Das Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher hält weiter an, was insbesondere die Umsätze von Health- oder Wellness-Food weiter stärkt. Leichte, qualitativ hochwertige Küche ist im Trend. Zukunftskonzepte gehorchen der Formel: frisch, schnell, schön.

Der Trend zur deutschen Küche setzt sich weiter fort. Heißt es im Tourismus „Nord- und Ostsee statt Mittelmeer“, so stellen wir auch gastronomisch eine Vorliebe für die Heimat fest – zu den Gerichten der Kindheit.

Der moderne weit gereiste Mensch sehnt sich nach seinen Wurzeln: Man isst und trinkt wieder deutsch. Modern interpretiert entdecken auch immer mehr junge Leute den Charme heimischer Spezialitäten. So vielfältig wie die deutsche Landschaft so vielfältig und kreativ ist auch die deutsche Küche.

Mit Blick auf Lebensmittelskandale sind für unsere Gäste Produktsicherheit und Vertrauen sehr wichtig. Back to the roots –  wachsenden Erfolg haben Betriebe, die regionale Spezialitäten anbieten und Geborgenheit vermitteln. Entscheidend sind Qualität, Geschmack und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass sich die Gäste in Deutschland internationalen Köstlichkeiten gegenüber sehr aufgeschlossen zeigen. So ist seit Jahren die asiatische Küche außerordentlich beliebt. Die in dieser Küche genutzten Produkte und Zutaten sind frisch, bestechen durch fettarme Zubereitung und kurze Garzeiten und treffen damit den Nerv der Zeit (thailändische Garküche, Wok-Gerichte etc.).


Hotellerie
Die Trends 2007 auf einen Blick:

  • Wellness- und Gesundheitstourismus
  • Städtereisen
  • Tagungs- und Kongresstourismus
  • Markenhotellerie
  • Budgethotels
  • „Best Agers"

Auf Wachstumskurs liegt die Markenhotellerie. Die Markenkonzentration nimmt langsam, aber stetig zu. Der umsatzbezogene Marktanteil liegt bei 53,6 Prozent (Vj. 49,3 Prozent). Auch der Erfolg der Budgethotellerie ist sicherlich auf die Kraft der Marken zurückzuführen.

Der Verdrängungswettbewerb zu Lasten von Hotelmittelstand und markenungebundenen sowie profillosen Hotels schreitet mit dem Bau neuer Kapazitäten weiter fort. Eine eindeutige Positionierung ist wichtiger denn je.

Großes Wachstumspotenzial hat auch der Städtetourismus mit Tagungen, Kongressen sowie kulturellen und sportlichen Highlights. Der Wellness- bzw. der Gesundheitstourismus ist und bleibt ein Megatrend.

Wichtiger denn je wird es sein, dem demographischen Wandel Rechnung zu tragen und attraktive Angebote für die jung gebliebenen und reisefreudigen Ü-60-iger und Ü-70-iger zu entwickeln. Bereits heute haben sich viele Hoteliers und Gastronomen auf die zunehmende Zahl älterer Mitbürger eingestellt. Diese „Best Agers“ oder „Golden Oldies“ genannte Zielgruppe verfügt über größere Finanzmittel als jede Ruhestandsgeneration vorher. Die reiferen Konsumenten wollen nicht aufgrund ihres Alters, sondern aufgrund ihrer Interessen angesprochen und geworben werden – aufgrund der Heterogenität der Zielgruppe eine besondere Herausforderung.

Aber neben dem Megatrend Wellness ist das Segment der „Best Agers“ der Bereich, der in den nächsten Jahren am meisten an Marktbedeutung und Einflusskraft gewinnen wird.


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