Am 13. September 2010 ist es soweit !
Im Victor’s Seehotel Weingärtner, Nohfelden-Bosen findet der alljährliche Landesverbandstag des DEHOGA Saarland e.V. statt.
Ab 10:30h ist der Check-In für die Mitgliederveranstaltung.
Im Anschluss findet wie immer der beliebte 10. Impulstag für Gastronomie und Hotellerie mit einem attraktiven Rahmenprogramm statt.
Mehrwertsteuerdebatte konstruktiv begleiten Auf Einladung des DEHOGA Bundesverbandes haben 20 Gastronomen aus ganz Deutschland am 30. Juni in München darüber beraten, wie sich die Gastronomie weiter konstruktiv in die Debatte zur Reform des Mehrwertsteuersystems einbringen kann.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Argumente für die steuerliche Gleichbehandlung der Gastronomie mit dem Lebensmitteleinzelhandel und dem Lebensmittelhandwerk unvermindert Gültigkeit besitzen. Es sei an der Zeit, die offensichtlichen Widersprüche im geltenden Mehrwertsteuersystem endlich zu beseitigen. Für die Branche heißt das, zu verdeutlichen, welchen wertvollen und vielfältigen Beitrag die Gastronomie für die Lebensqualität in Deutschland leistet. Unter dem Eindruck der „Hotelsteuerdebatte“ in den Medien und in der Politik waren sich alle einig, dass hier noch viel Aufklärungsarbeit gegenüber Politikern und Journalisten zu leisten ist.
Die Teilnehmer des Treffens verabredeten, neue Kommunikationsprodukte zu entwickeln, die die Branchenargumente anschaulich auf den Punkt bringen. „Das Ziel unserer Verbandsaktivitäten ist und bleibt die Durchsetzung eines einheitlichen reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die gesamte Branche“, erklärte DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges.
DEHOGA rechnet mit massiven Einbußen insbesondere bei Eckkneipen Nach dem Volksentscheid gilt in der bayerischen Gastronomie vom 1. August an automatisch ein absolutes Rauchverbot. Der Landtag prüft lediglich noch den Volksentscheid als solchen. Auch in Kneipen unter 75 Quadratmetern, Nebenräumen von Gaststätten und Festzelten darf damit ab August nicht mehr geraucht werden. Die Einrichtung von Raucherclubs gestattet das neue Gesetz nicht. Während des diesjährigen Oktoberfest soll das Rauchverbot in den Zelten noch nicht konsequent umgesetzt und Verstöße gegen das Verbot nicht geahndet werden, um den Wiesn-Wirten ausreichend Zeit für nötige Umbauten an ihren Zelten zu lassen.
DEHOGA enttäuscht über Entscheidung mit wenig Augenmaß
Der DEHOGA hätte sich gewünscht, dass es auch in Bayern bei den definierten Ausnahmeregelungen für Eckkneipen und Bars mit weniger als 75 Quadratmetern Fläche sowie Festzelten bleibt. Die Vielzahl der Hotels und Restarants ist von den Änderungen zwar nicht massiv betroffen, doch gerade für Eckkneipen rechnet der DEHOGA mit Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent. Diese Zahl belegen unter anderem Erhebungen, die vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes im Jahr 2008 zum Rauchverbot in der Gastronomie erfolgt waren. DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges prognostiziert für die Betriebe schwere Belastungen bis hin zu Insolvenzen. „Wir hätten uns auch mit Blick auf die Signalwirkung des Entscheids für andere Bundesländer eine Lösung mit mehr Augenmaß gewünscht“, erklärte sie deshalb unter anderem gegenüber bild.de und Bild am Sonntag.
Dass die Gefahr einer schnellen Ausweitung der neuen Regelungen über Bayern hinaus tatsächlich gegeben ist, beweist die Tatsache, dass unter anderem die SPD kurz nach dem bayerischen Volksentscheid bereits ein bundesweites Rauchverbot forderte. Insofern begrüßt der DEHOGA, dass sowohl Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler wie auch Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner angekündigt haben, nicht aktiv werden zu wollen. Die Rauchverbote in der Gastronomie seien Ländersache, so die Begründung. Und auch aus den Ländern gibt es teilweise positive Signale: So wird es nach Aussage von Ministerpräsident Stefan Mappus in Baden-Württemberg keine weitere Verschärfung des Nichtraucherschutzes geben. Er sehe keine Notwendigkeit, Raucher „staatlicherseits umzugewöhnen“.
Die Hotellerie schafft nach der Mehrwertsteuersenkung zunehmend neue Arbeitsplätze.
Das belegt nach den Umfrageergebnissen des DEHOGA nun auch eine aktuelle Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Demnach ist im Mai die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten Stellen in der Hotellerie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 33,3 Prozent auf 8.573 gestiegen. Absolut gesehen sind das 2.141 mehr Stellen als noch im Mai 2009. Deutlich wird aus der Statistik auch, dass der Stellenzuwachs während der ersten fünf Monate des Jahres immer stärker wurde: Lag der prozentuale Anstieg im Januar noch bei 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, waren es im Februar bereits 12,4, im März 20,2, im April 31,6 und nun im Mai eben 33,3 Prozent. Insgesamt verzeichnete die Bundesagentur von Januar bis Mai 2010 einen Zugang von 18.974 offenen Stellen und damit rund 3.700 mehr als in den ersten fünf Monaten 2009. Diese Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind ein weiteres klares Indiz für die Wirksamkeit der Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen, die - wie vom DEHOGA prognostiziert - unter anderem deutliche Impulse auf den Arbeitsmarkt hat.