Pressemitteilung DEHOGA Saarland vom 24.03.2021

Systemwechsel nach Ostern angedacht

Gespräch mit Ministerpräsident Tobias Hans lässt
bei Gastgebern zarten Hoffnungsschimmer aufkeimen


Saarbrücken. Angesichts sich anbahnender steigender Inzidenzen hätte es innovative, mutige und effiziente Strategien benötigt. Angemessene und ausgewogene Maßnahmen, die einen vorsichtigen Weg aus dem Lockdown aufzeigen. Doch wer darauf gehofft hatte, wurde mit den Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März 2021 erneut jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Wahl der Instrumente der Bundesregierung haben sich seit einem Jahr nicht angepasst, geschweige denn weiterentwickelt. Weiter hangeln sich die Entscheidungsträger von Shutdown zu Shutdown. So verharrt auch die Gastgeberbranche weiter in einem Dauerlockdown. Dass dieser wenigstens zum Teil bald zu Ende gehen könnte, ist das Ergebnis einer Videokonferenz, die das geschäftsführende Präsidium des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Saarland e.V. mit dem saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans am späten Nachmittag des 23. März führte. „Wir bekamen glaubhaft in Aussicht gestellt, dass es nach Ostern zu einem Systemwechsel mit testbasierten Öffnungsschritten kommen wird. Auch dem Ministerpräsidenten ist deutlich bewusst, dass die Zeit der Lockdown-Politik beendet werden muss“, sagt Michael Buchna. Und der Präsident des DEHOGA Saarland bot allen damit involvierten Ministerien direkt seine Hilfe an: Um diesen Systemwechsel vorzubereiten, wäre es absolut ratsam und von großem Vorteil, den Branchenverband bei sämtlichen Schritten mit ins Boot zu nehmen. Auch drängt Michael Buchna darauf, dass dies schnellstmöglich in Angriff genommen werden muss. „Ziel ist: Nach Ostern soll das Saarland in den Anfang März vereinbarten Stufenplan der Regierung zurückkehren und dementsprechend mit der Öffnung der Außengastronomie starten.“ Allerdings unter wirtschaftlichen und praxisnahen Bedingungen. Dazu gehört, dass Gaststätten und Hotels definitiv keine Labore sind.

Zufrieden zeigten sich die DEHOGA-Vertreter mit der Zusicherung von zusätzlichen Geldern. Dem Ministerpräsidenten ist nicht nur klar, sondern er hat sich dafür beim Bund auch stark gemacht: Wer keine Perspektive hat, benötigt Hilfen. Sie soll es für alle geben, die schon längere Zeit ihre Türen geschlossen halten müssen. Der DEHOGA Saarland fordert sie somit für alle Branchen – Restaurants, Hotels und Veranstalter. „Es ist allerspätestens an der Zeit, die Hilfspakete deutlich aufzustocken, um die Existenzen der betroffenen Unternehmen und Arbeitsplätze endlich zu sichern. Das hat uns Tobias Hans zugesagt und ich hoffe inständig, dass sie dieses Mal auch direkt fließen“, betont Buchna. Seit langer Zeit ein Funke an Perspektive kam ebenso auf, als die bei der Ministerpräsidentenkonferenz besprochene Modellregion mit Lockerungen erörtert wurde. Hier könnte man gerade im kompakten und überschaubaren Saarland bundesweit eine Vorreiterrolle übernehmen.

Mit Erleichterung durften die Gastro-Vertreter vernehmen, dass über die Osterfeiertage wenigstens der Lieferservice von Speisen und Getränken erlaubt sei. Vielleicht ist man es nach einem Jahr voller schlechter Nachrichten nicht mehr gewohnt. Vielleicht ist es auch nur der berühmte Strohhalm, an dem sich Ertrinkende naturgemäß bereitwillig klammern. Vielleicht ist es in der ganzen Hoffnungslosigkeit nur eine kleine Funzel, die brennt. Aber der DEHOGA Saarland möchte so gerne daran glauben, dass man im Gespräch mit dem Landeschef das ersehnte Licht am Ende des Tunnels aufgezeigt bekommen hat.

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