Pressemitteilungen

Saarland-Modell offenbar zu Ende

21.09.2021

Forderung: Endlich aus der Untätigkeit erwachen –

Mindestens drei Punkte müssen unverzüglich umgesetzt werden

Saarbrücken. In Rheinland-Pfalz gibt es in Restaurants, Cafés und Kneipen keine Maskenpflicht mehr. In Nordrhein-Westfalen und Hessen ist die Kontaktverfolgung der Gäste aufgehoben. In Baden-Württemberg schaffte man in der Innengastronomie die Abstandsregel ab. Schleswig-Holstein wurde das Abstandsgebot und die Maskenpflicht von einem Muss in eine Empfehlung umgewandelt. Mittlerweile haben alle Bundesländer deutliche Erleichterungen für die Gastgeberbranche eingeführt. Nur ein kleines Bundesland im Südwesten wehrt sich beständig gegen jeden Fortschritt. Diese Untätigkeit der Landesregierung treibt die Gastgeber im Saarland zur Weißglut. „Alle zwei Wochen warten wir, dass mit den Änderungen auch Lockerungen für die Gastronomie sowie für Clubs und Diskotheken kommen. Aber: Fehlanzeige! Beim von den politischen Verantwortlichen vielgelobten Saarland-Modell geht seit Monaten rein gar nichts vorwärts. Wie eingefroren verharrt es auf dem gleichen unbefriedigenden Stand. Anscheinend existiert es auch gar nicht mehr, ansonsten sind gewisse Dinge nicht zu verstehen“, sagt Michael Buchna, der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Saarland e.V. Ein Blick in die Zukunft zeigt: Das Modell basiert auf Testungen. Die Testzentren werden allerdings Tag für Tag weniger und zudem verringern sich die Öffnungszeiten auf ein Minimum. Der Grund ist klar: Ab 11. Oktober sind die Tests nicht mehr kostenlos, dann wird ihre Anzahl rapide schrumpfen – ergo wird dem Saarland-Modell seine Grundlage entzogen. Aber schon jetzt sind die Ampel-Phasen unkonkret und vor allem intransparent. Niemand weiß, wann die Ampel umspringt und warum. Buchna glaubt: „Das Modell hat offenbar ausgedient, es sagt nur keiner. Dabei halten wir es für geeignet und würden es auch weiterhin befürworten – allerdings nicht so, wie es derzeit angewendet wird. Als Vorlage könnte hier Schleswig-Holstein dienen, wo die Lockerungen ebenfalls auf 3G basieren.“

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DEHOGA Saarland - Pressemitteilung

07.09.2021

Jetzt müssen die Weichen gestellt werden

DEHOGA-Landesverbandstag: Gastgeberbranche geht mit Sorgen in den Winter

Saarbrücken. Auf die Mitglieder des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Saarland e.V. wartete am 7. September 2021 beim Landesverbandstag im Saarbrücker Veranstaltungszentrum „Saarrondo“ im Euro-Quartier ein tagesfüllendes Programm. Bevor am Nachmittag ab 14 Uhr beim Branchentag „Lokalrunde“ verschiedene Impulsvorträge, Workshops und auch eine hochkarätig besetzte Talkrunde im Mittelpunkt standen, drehte es sich beim nichtöffentlichen Teil am Vormittag um die gängigen Vereinsregularien. Und da keine Neuwahlen stattfanden, war viel Zeit zum Austausch. Thema Nummer eins: Wie geht es weiter? Mit Sorge sieht die Branche auf den nahenden Herbst und Winter. Welche Planungssicherheiten gibt es für die kalte Jahreszeit, um die prekäre Situation der Gastgeber nicht zu verschlimmern? Die politischen Entscheider lassen verlauten, dass es keinen Lockdown mehr geben wird. Aber ist das nicht das Minimalziel? „Für die Gastronomen und Hoteliers in unserem Land ist es in ihrer derzeitigen Lage extrem wichtig, dass sie nach dieser langen Zeit des erzwungenen Stillstandes nicht nur geöffnet haben dürfen, sondern dass sie auch wirtschaftlich arbeiten können. Und mit dem Saarland-Modell hat man eigentlich einen funktionierenden Weg gefunden, der das erlauben würde. Man muss ihn nur mutig und couragiert beschreiten. Mir scheint aber, es fehlt irgendwie die Zuversicht und der Glaube an das eigene Konzept“, erklärt Michael Buchna. Und der Präsident des DEHOGA Saarland nennt drei Beispiele: Während es trotz steigender Inzidenzen für die Gastro-Mitarbeiter in Rheinland-Pfalz keine Maskenpflicht mehr gibt und in Nordrhein-Westfalen die Kontaktverfolgung der Gäste aufgehoben ist, verharrt das Saarland-Modell seit Monaten im Stillstand – obwohl die Impfquote seit Anfang April noch einmal stark angestiegen ist. Auch wurde in Baden-Württemberg in der Innengastronomie die Abstandsregel abgeschafft.

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Pressemitteilung DEHOGA Bundesverband vom 09.08.2021

10.08.2021

PM 21/24
Branchenumfrage im Vorfeld der Ministerpräsidenten-konferenz:
37 Prozent der gastgewerblichen Betriebe bangen weiter um ihre Existenz
DEHOGA-Präsident Zöllick „Einen Lockdown darf es nicht mehr geben“
Vordringlich sind jetzt die Erhöhung der Impfquote sowie die Festlegung neuer Kriterien zur Beurteilung der Infektionslage


(Berlin, 9. August 2021) Nach insgesamt neun Monaten Lockdown erholt sich das Gastgewerbe nur langsam von den verheerenden Folgen der Pandemie. Denn auch wenn Hotels und Restaurants in Ferienregi-onen von einer guten Nachfrage berichten und hier die Zuversicht wächst, beklagen die Stadt- und Tagungshotels, die Eventcaterer sowie Clubs und Diskotheken weiterhin erhebliche Umsatzausfälle. Für Juli meldeten die Betriebe insgesamt elf Prozent Umsatzrückgang im Vergleich zum Juli 2019. 37,2 Prozent der Betriebe bangen mit Blick auf die fehlenden Umsätze weiterhin um ihre Existenz. 23,6 Prozent der befragten Hotels und Restaurants sehen sich sogar konkret vor einer Betriebsaufgabe. Das geht aus einer aktuellen Branchenumfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) hervor, die der Verband am Montag veröffentlicht hat. Auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Dienstag müssten deshalb die Grundlagen für eine dauerhafte Öffnung aller Betriebe geschaffen werden. „Im 18. Corona-Monat liegen nicht nur vielfältige und wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse vor, sondern stehen mit Impfungen und Testungen auch wirkungsvolle Instrumente zur Bekämpfung der Pandemie zur Verfügung“, sagt DEHOGA-Präsident Guido Zöllick.

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