Pressemitteilung zur Night of Light 2020

Ein flammender Apell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft

Saarbrücken. Jegliche Art von Großveranstaltungen sind aufgrund der COVID-19 Krise untersagt. Business Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen - überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen und radikal begrenzten Personenzahlen durchgeführt werden. Selbst kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen aktuell notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften; dies führt dazu, dass Veranstaltungen insgesamt zurzeit nicht mehr wirtschaftlich durchführbar sind. Die Veranstaltungswirtschaft fordert nun Hilfen und Perspektiven von der Politik.

Der DEHOGA Saarland hat großes Verständnis für die Sorgen und Ängste der Unternehmen und Beschäftigten angesichts dieser Situation. Messebauer, Veranstaltungstechniker, Eventagenturen, Bühnenbauer, Eventlocations, Messegesellschaften, Kongresscenter, Konzertveranstalter, Künstler und Einzelunternehmer aber auch Caterer und Tagungshotels stehen vor dem Aus. Seit dem 11.03.2020 ist einem kompletten Wirtschaftszweig faktisch die Arbeitsgrundlage entzogen. „Ohne Veranstaltungen keine Übernachtungs- oder Restaurantgäste. Ohne die Unterstützung der Profis aus den Agenturen, den Spezialbetrieben wie zum Beispiel für Licht- und Tontechnik, den Künstlern und allen anderen Personen und Persönlichkeiten, würden auch in Gaststätten und Hotels viele Veranstaltungen nicht durchführbar sein. All diese Menschen und Unternehmen brauchen wir nach der Krise zur Überwindung ihrer wirtschaftlichen Folgen. Dazu müssen sie aber zusammen mit Gastronomie und Hotellerie bis dahin erst einmal überleben“, so bringt es Gudrun Pink, die Präsidentin des saarländischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Saarland, auf den Punkt. 

Dr. Detlef Malinkewitz, der Sprecher der Saarländischen Veranstaltungswirtschaft, zeigt sich nach der Demonstration der Initiative am vergangenen Montag auf dem Tbilisser Platz in Saarbrücken vorsichtig optimistisch: „Wir haben uns nunmehr mit mehr als 80 Unternehmen, Künstlern und Solo-Selbständigen des Saarlandes zusammengeschlossen und konnten am vergangenen Montagabend mit unserer vielbeachteten Demonstration ein kraftvolles Signal Richtung Politik senden. Die saarländische Landesregierung hatte mit Kultur-Staatssekretär Jan Benedyczuk ein Regierungsmitglied als Gesprächspartner für den öffentlichen Dialog entsandt. „Dies werten wir als Signal der Landesregierung für einen Einstieg in den direkten Dialog mit der Politik, den wir nun auch dringend brauchen“, so Malinkewitz.

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