Pressemitteilung DEHOGA Saarland - Sieger und Siegerinnen gekürt
09.02.2026
Wenn Besteck klackert und Nerven flattern:
Gastro-Nachwuchs kämpft um die Titel
Meisterschaften krönen die besten Azubis der gastgewerblichen Ausbildungsberufe
Spiesen-Elversberg. Im „Vevio Hotel & Events“ liegt der Duft von Röstaromen in der Luft, konzentrierte Blicke wandern über die Teller. Wo sonst Tagungen und Feiern stattfinden, ging es nun um Präzision, Nervenstärke und Leidenschaft. Die Saarländischen Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Berufe am 8. Februar 2026 waren kein Schaulaufen, sondern ein Härtetest für die Auszubildenden.Insgesamt 22 Finalisten stellten sich den Herausforderungen dieser Meisterschaft, ausgerichtet vom DEHOGA Saarland e.V. mit Unterstützung des Technisch-gewerbliches Berufsbildungszentrum 2 und der Michael Freiberger Stiftung. Unterteilt nach den jeweiligen Aufgabenfeldern musste der Nachwuchs sein Können unter Beweis stellen. Am Ende setzten sich Lukas Duttlinger bei den Köchen, Luca Kleinbauer bei den Fachleuten für Restaurant und Veranstaltung sowie Maya Sonnenrein bei den Hotelfachleuten durch.
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Pressemitteilung DEHOGA Bundesverband - es ist geschafft!
19.12.2025
PM 25/22
Die 7 Prozent Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie kommen – soeben hat der Bundesrat zugestimmt.
Politik, die Wort hält: 7 Prozent stärken die Gastronomie und sichern Arbeitsplätze, Existenzen und soziale Treffpunkte
(Berlin, 19. Dezember 2025) „Die 7 Prozent Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie sind die wichtigste Maßnahme zur Stärkung unserer Restaurants, Wirtshäuser, Cafés und Caterer“, begrüßt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband), die Zustimmung des Bundesrats zum Steueränderungsgesetz am heutigen Freitag. „Die Maßnahme stellt die längst überfällige Steuergerechtigkeit her. Damit werden Existenzen und Arbeitsplätze gesichert. Lebendige Innenstädte und attraktive ländliche Regionen gibt es nur mit einer vielfältigen Gastrono-mie“, hebt der DEHOGA-Präsident hervor und betont: „Mit dieser Entscheidung erkennt die Politik die hohe gesellschaftliche Relevanz der Betriebe an und stärkt die so wichtigen Begegnungsorte. Gastronomie macht unser Land lebendig und liebenswert, ermöglicht Tourismus und ist unverzichtbar für Austausch, sozialen Zusammenhalt und die Daseinsvorsorge.“ An den Betrieben hängt enorm viel. „Fest verwurzelt in den Städten und Gemeinden sichern die Betriebe Wirtschaftskreisläufe und regionale Wertschöpfungsketten mit der Landwirtschaft, dem Lebensmittelhandwerk, den Winzern und Brauereien, den Lebensmittel- und Getränkeherstellern sowie mit Einrichtern, Ausstattern, Groß- und Fachhändlern. Schließt ein Restaurant, betrifft das nicht nur Gastronomen und ihre Mitarbeiter, sondern auch zahlreiche Produzenten und Dienstleister vor Ort“, verdeutlicht Zöllick.
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Pressemitteilung DEHOGA Saarland - Kritik an Einführung Bettensteuer in Saarbrücken
05.11.2025
Weiterer Sargnagel für die Hotellerie in Saarbrücken
DEHOGA Saarland kritisiert Einführung der Bettensteuer aufs Schärfste
Saarbrücken. Schon die Art und Weise hatte einen bitteren Beigeschmack. Hier sollte etwas durchgedrückt werden, das man lieber nicht zu genau beleuchtet. Still, eilig und ohne Vorwarnung landete die sogenannte Bettensteuer auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung vom 4. November 2025 – zum dritten Mal nach den gescheiterten Anläufen von 2010 und 2022. Doch dieses Mal ging sie durch: Saarbrücken führt die Beherbergungssteuer ein. Ab dem 1. April 2026 sollen Hotels, Pensionen und private Anbieter pro Übernachtung 3,5 Prozent an die Stadtkasse abführen. „Die Einführung kommt zur Unzeit und trifft ausgerechnet die Hotels, die ohnehin ums wirtschaftliche Überleben ringen“, sagt Michael Buchna. Denn der Präsident des DEHOGA Saarland e.V. weiß: Betroffen sind vorwiegend inhabergeführte Familienbetriebe – jene Häuser, die Saarbrückens Charme ausmachen. Sie arbeiten mit schmalen Margen und kämpfen längst mit steigenden Energiekosten, Fachkräftemangel und sinkender Nachfrage im Geschäftsreisetourismus. „Wenn diese Betriebe verschwinden, verliert die Landeshauptstadt ein Stück ihrer Seele. Der Stadtrat hat über eine Abgabe entschieden, deren Folgen weder nachvollziehbar noch fair sind“, ist Buchna verärgert.
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